Jahresbericht 2005

Der Vorstand der Internationalen Nothilfe

Am 14. Dezember 2005 wurden auf der Mitgliederversammlung in Bochum einstimmig zum neuen Vorstand gewählt:

Prof. Dr. Christian Uhlig/Vorsitzender;
Akram Naasan/Stv. Vorsitzender;
Nursel Naasan/Schatzmeisterin;
Katrin Waack/Schriftführerin;
Beisitzer: Camal Agtas, Helga Preissing, Herbert Preissing
Für die Kontrollkommission (Kassenprüfung) werden gewählt: H. Ayub; S. Rulf

Folgende Spender haben uns 2005 unterstützt:

Dr. Andreas Kittel
Dr. Christian Klepzig
Amsinck & Sell
Klaus Schneider
Wolfgang Kröncke
Horst Klepzig
Michael Wirtz
Frank Jürgenmeier
Glasl, Ruth
Leuderalbert, Elisabeth
Lutsch, Mark Michael
Friemel, Bernhard
Mladek-Budd, Mila
Kindermissionswerk Aachen
Grünenthal GmbH
Schöley, Walburga

Insgesamt Spenden: 37.266,00

Allen Spendern möchten wir unseren herzlichen Dank aussprechen!

1. Projekt Sri Lanka

Weihnachten 2004 eilte die Nachricht vom schrecklichen Tsunami um die Welt, bei dem zigtausende Menschen den Tod fanden, obdachlos wurden oder ihre Familie verloren.
Sofort rief die Internationale Nothilfe und die Notarztbörse zur Hilfe auf. 65 Ärzte – der überwiegende Teil Fachärzte- und Krankenschwestern hatten sich gemeldet, davon sogar in der Silvesternacht per E-Mail über 30 Ärzte, die ihre Hilfe in Form von personellem Einsatz im Katastrophengebiet anboten.
Die Hilfe der Internationalen Nothilfe bestand im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:

1. Transport von gespendeten Medikamenten nach Sri Lanka
2. Transport von gespendeten Verbandsmaterial und medizinischen Instrumenten nach Sri
Lanka
3. Einsatz von Fachpersonal im betroffenen Gebiet

Zu 1 und 2:

Medikamente im Wert von 660.000 Euro (6,5 Tonnen) wurden von der Grünenthal GmbH zur Verfügung gestellt. Weitere Medikamente kamen von action medeor und den Kliniken in Hamburg, Wuppertal, Bergmannsheil Bochum, Nürnberg und Hildesheim.
Die Sri Lanka Airline übernahm die Transportkosten der Sendungen von Grünenthal und Action medeor. Den Kontakt stellte Herbert Preissing vom Bundesministerium für Verteidigung, Führungszentrum humanitäre Hilfe her.
Weitere Medikamente, Verbandsmaterial und medizinische Instrumente wurden durch die Einsatzkräfte mitgeführt. Sie wurden von Kliniken in Hamburg, Wuppertal, Bochum, Nürnberg und Hildesheim gespendet. Außerdem gab es zahlreiche Unternehmen und Privatsponsoren wie z. B. Herr Gerhard Kröncke, die mit Geldmitteln ebenfalls zum Gelingen des Projektes beitrugen.

Zu 3:

Wir haben im Zeitraum von Januar bis Mai 2005 insgesamt 8 Ärzte, 1 Arzt im Praktikum und eine Intensivschwester zur Hilfe vor Ort entsendet.
Im Einzelnen waren dies:

1. Einsatz
Dr. Kerstin Findeis, Anästhesistin
Dr. Karsten Müller, Neurochirurg

2. Einsatz
Dr. Benjamin Kinast, Chirurg
OA Dr. Christian Queitsch, Unfallchirurg

3 Einsatz
CA Dr. Thomas Gündel, Kinderchirurg

4. Einsatz
OA Dr. Joachim Frise, Unfallchirurg
Hussein Jonaidi, Arzt im Praktikum

5. Einsatz
OA Dr. Wolfgang Westenhöfer, Chirurg, Unfallchirurg und Rettungsmediziner

6. Einsatz
Dr. Henry Scheerat, Chirurg
Ulrike Groll, Fachkrankenschwester für Intensivmedizin

Unser Verein Internationale Nothilfe e.V. IEH konnte durch die Unterstützung ihrer Partner und Förderer wie z. B. Grünenthal GmbH, insbes. Herrn Michael Wirtz und Herrn Grouls, action medeor, das Führungszentrum humanitäre Hilfe des Ministeriums für Verteidigung, die Notarztbörse und viele andere kurzfristige Hilfen bei dieser Katastrophe organisieren. Selbstverständlich danken wir auch ganz besonders allen, die durch freiwillige und unentgeltliche Hilfe vor Ort erst diese konkrete Hilfe realisierten.

2. Projekt Pakistan

Eine weitere Naturkatastrophe forderte unsere Hilfe: Das Erdbeben in Pakistan!
Wir konnten Medikamente im Wert von 5.150,00 Euro nach Pakistan schicken, auch hier wieder durch die Hilfe der Grünenthal GmbH, die auch die Transportkosten übernahm.

3. Projekt Bulgarien

Im Juni 2005 wurden von der Grünenthal GmbH Medikamente im Wert von 475.000 Euro für das Projekt Bulgarien zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um 343.711 Tuben (28 Paletten) Synalar Ointment, Wirkstoff Fluocinolon-Acetonid. Diese Medikamente wurden in der Republik Bulgarien benötigt, deshalb haben wir Kontakt mit dem bulgarischen Gesundheitsministerium aufgenommen. Die Korrespondenz übernahm Dr. Achmed Ali, der in Bulgarien studiert hatte. Dieses hat die Hilfe angenommen. Die Formalitäten wurden über die Agentur für Auslandshilfe Bulgariens abgewickelt. Nachdem alle erforderlichen Formalitäten erledigt waren, wurden die Medikamente an die Agentur für Auslandshilfe geschickt, die Transportkosten übernahm unser Verein aus Spendengeldern. Am 7.Juli 2005 erfolgten der Empfang und die Verteilung vor Ort. Anwesend waren neben Vertretern der Agentur für Auslandshilfe und örtlichen Medien der Vertreter der Internationalen Nothilfe Dr. Achmed Ali. Die Medikamente wurden an über 100 bedürftige Krankenhäuser, Ambulatorien und medizinische Einrichtungen im ganzen Land verteilt.

4. Projekt Rumänien

Das Projekt Rumänien 2005 konnte mit Hilfe von Herrn Thomas Gorys von der Staatskanzlei Düsseldorf realisiert werden. Das Land Nordrhein – Westphalen leistet schon lange Hilfe in Rumänien. Der Kontakt läuft über Frau Prof. Sabahn, die ein Kinderkrankenhaus in Rumänien leitet.
Empfänger der Medikamente im Wert von 150.000 Euro war das Kinderkrankenhaus in Timisoara. Auch hier wurden die Medikamente durch die Firma Grünenthal GmbH bereitgestellt, die auch die Transportkosten übernahm.

5. Projekt Kurdistan/Irak

Die Entwicklung der Region Kurdistan liegt uns ganz besonders am Herzen. Unser Vizepräsident Akram Naasan ist in diesem Jahr mehrfach in diese Region gereist und konnte viele alte Kontakte pflegen und neu knüpfen. Er ist vom kurdischen Gesundheitsministerium legitimiert und beauftragt worden, ab 1. Januar 2006 den Aufbau der am Boden liegenden Notfall- und Desastermedizin zu leiten. In dieser Funktion wird er künftig sehr oft im Irak weilen. Sicher wird hier noch sehr viel Hilfe bei der Entwicklung der Region nötig sein.
In diesem Jahr konnten wir 976 kg Sanitätsmaterial im Wert von ca. 32.000,00 Euro sowie Medikamente im Wert von über 268.000,00 Euro für Bedürftige in dieser Region zur Verfügung stellen. Hilfe erhielten wir wieder von der Grünenthal GmbH sowie dem Bundesministerium für Verteidigung, Referat Humanitäre Hilfe. Im Beisein von Presse und Fernsehen übergab Akram Naasan persönlich die Hilfsgüter an Krankenhäuser in Kirkuk und Sulaymanija.

6. Projekt Palästina

Medikamente und medizinische Instrumente, bereitgestellt von der Firma Grünenthal GmbH im Wert von über 4.000,00 Euro wurden nach Palästina geschicken. Unser Vetreter Esko Nykanen übernahm die Verteilung vor Ort.

7. Öffentlichkeitsarbeit

Die Internationale Nothilfe e.V. erhielt eine Einladung zu einer offiziellen Feier der Grünenthal GmbH. Anlass war die Verabschiedung von Herrn Michael Wirtz, Geschäftsführer, in den Ruhestand. Sein Sohn Sebastian Wirtz wurde sein Nachfolger. Herr Michael Wirtz hat unseren Verein seit vielen Jahren sehr unterstützt und wir hoffen, dass sein Sohn dieses Werk weiterführen wird. Die IEH wurde auf dieser Feier durch unseren Vizepräsident Akram Naasan vertreten. Begleitet wurde er von Herbert Preissing und Imad el Dine Naasan.

Am 08.09.05 hielt unser Vize-Präsident Akram Naasan einen Vortrag zum Thema „Ärzte in Krisengebieten“ in der Aula des Gymnasiums Gräfenhainichen, gleichzeitig erfolgte eine Ausstellung von Gemälden aus verschieden Krisen-Gebieten.

Fazit:

Wir können abschließend sagen, dass das Jahr 2005 für unseren Verein ein sehr erfolgreiches war. Medikamente im Wert von ca. 1,5 Mio Euro konnten gespendet werden. Das Projekt Sri Lanka beinhaltete außerdem die Hilfe vor Ort durch freiwillige Ärzte und einer Fachkrankenschwester für Intensivmedizin.

Zu 1. Projekt Sri Lanka (Photos in Kürze) Michael und Sebastian Wirtz bei der Übergabe der Medikamente

medizinische Betreuung der Flutopfer

Zu 3. Projekt Bulgarien 2005

Ankunft der Medikamente vor Ort

Zu 4. Projekt Rumänien 2005

Zu 5. Projekt Kurdistan-Irak

Reise nach Kurdistan vom 27.09.2005 bis 05.10.2005

Teilnehmer:

• Akram Naasan, Vizepräsident der IEH, Notarzt
• Hubert Mathi, Katastrophenmanager des DRK des Burgenlandkreises Naumburg

Zweck der Reise:

1. Übergabe der von der IEH gespendeten Hilfsgüter. Hierbei handelt es sich um insgesamt 4 t Schmerzmittel, Antibiotika und Verbandsmaterial im Wert von 300.000 Euro. Sie wurden von der Pharmafirma Grünenthal, dem Burgenlandkreis und dem Bundesministerium der Verteidigung, Abteilung Humanitäre Hilfe, zur Verfügung gestellt.

2. Aufbau der Notfall-Katastrophen- und Rettungsmedizin in Kurdistan

3. Vorbereitung eines medizinischen Kongresses in Sulaymaniyah März 2006 Thema: Notfallmedizin

Projektablauf:

1. Vorbereitung in Deutschland

Vom Bundesministerium der Verteidigung Führungszentrum Humanitäre Hilfe vertreten durch OTL’s Herbert und Helga Preissing erhielten wir unentgeltlich medizinisches Material und Medikamente, die ursprünglich für Sri Lanka bestimmt waren. Da dieses Material in Sri Lanka nicht mehr benötigt wurde, hatten wir einen Antrag auf Umwidmung für den Irak bewilligt bekommen. (Anlage I) Von Herrn Michael Wirtz (Grünenthal GmbH) erhielten wir eine Medikamentenlieferung (Anlage II)
Vom DRK Burgenlandkreis Naumburg erhielten wir Verbandsmaterial und Equipment für den Katastrophenschutz (Anlage III).
Alle Hilfsgüter wurden vom Sanitätsdepot Bramstedtlund und von Naumburg von der Firma Grünenthal abgeholt und versandfähig verpackt. Der Transport von Aachen in den Irak wurde von der Speditionsfirma Trame TCI GmbH Düsseldorf realisiert. Die Transportkosten übernahm die Grünenthal GmbH.

2. Durchführung

Der Projektpartner vor Ort ist das Gesundheitsministerium Kurdistan, vertreten durch den Gesundheitsminister Dr. Mohamed Khoshnaw, der auch persönlich die Hilfsgüter in Empfang nahm.
Am 27.09. 05 Abflug (Akram Naasan und Hubert Mathi) Richtung Istanbul. Wir wurden von Ihsan Naasan empfangen, wo wir übernachteten und unser Flugticket für das Inland erhielten.
Am nächsten Morgen (28.09.) gegen 06.40 Uhr flogen wir nach Dyar-Bakir, Ankunft gegen 9 Uhr.
Hier wurden wir von Dr. Achmet und Dr. Fekri empfangen. Dr. Fekri ist Herzchirurg in Dyar-Bkir und plant den Aufbau eines Herzzentrums in Kurdistan, welches in 2 Jahren fertiggestellt sein soll. Es fand ein lebhafter Erfahrungsaustausch statt. Dr. Achmet ist Hausarzt in Istanbul und engagiert sich seit vielen Jahren in der humanitären Hilfe.
Über den Landweg ging es weiter nach Cizre, wo wir gegen 14 Uhr eintrafen.
Von Cizre ging die Fahrt nach Ibrahim Khalil. Hier befindet sich der Grenzübergang. Dort wurden wir vom Beauftragten des kurdischen Gesundheitsministeriums abgeholt. Ankunft in Sulaymaniyah am 29.09. gegen 0.30 Uhr .

Von 10-14 Uhr fand ein Arbeitstreff statt, an dem folgende Personen beteiligt waren:

• Akram Naasan und Hubert Mathi
• Dr. Seddiq und Dr. Fouad Maarouf (Vertreter des kurdischen Gesundheitsministeriums)

Inhalte des Treffens waren folgende Themen :

1: Hilfsgüter IEH: Hier wurde beschlossen, dass die Medikamente und die Hilfsgüter des Bundesministeriums für Verteidigung je zur Hälfte in Kirkuk, Shorsch Hospital
und Sulaymaniyah verteilt werden. Die Hilfsgüter DRK Katastrophenschutz bleiben in Sulaymaniyah und sollen für Ausbildungszwecken verwendet werden.

2: Aufbau der Katastrophenmedizin: Es wurde ein Organigramm zum Aufbau der Katastrophenhilfe und Zivilschutz zur Diskussion vorgelegt. Akram Naasan wird beauftragt, als Head of Program in Sulaymaniyah ab 1.1.06 die Rettungs- und Notfallmedizin in Sulaymaniyah aufzubauen. Dazu wird benötigt: Lebenslauf, Zeugnisse, Konditionen.

3: medizinischer Kongress 3/06: Ursprünglich war geplant, im November 05 ein internationaler Kongress über Notfallmedizin durchzuführen. Diese wurde aus zeitlichen Gründen nicht realisiert und auf März 06 verschoben. Hierzu soll Akram Naasan einen konkreten Kostenplan vorschlagen und möglichst schnell dem Ministerium vorlegen. Geschätzte Kosten betragen 25.000 Euro.

30.09.05
Einladung des Gesundheitsministers zum gemeinsamen Mittagessen mit einer iranischen Delegation, Der Iran plant über ein gemeinnütziges Institut diverse Aktivitäten, darunter den Aufbau eines Laborzentrums in Kurdistan und die Fortbildung der Ärzte in iranischen Krankenhäusern.

01.10.05
Besichtigung des Sorsh-Hospitals. Hier erfolgte die offizielle Übergabe der von der IEH gespendeten Hilfsgüter im Beisein von Vertretern des Gesundheitsministeriums Kurdistans sowie Presse, Funk und Fernsehen. Die Hilfsgüter wurden gesichtet.

02.10.05
Fahrt nach Kirkuk. Aus Sicherheitsgründen wurde entschieden, dass Hubert Mathi nicht mit nach Kirkuk reisen sollte. Er übernahm an diesem Tag die Weiterbildung von 50 zuvor ausgewählten Personen des Rettungsdienstes. Abends besuchte Akram Naasan Herrn Celal Talabani, Präsident der Förderalen Republik Irak in seiner Residenz bei Sulaymaniyah. Akram Naasan übergab Celal Talabani dessen persönliches Manuskript, welches seit 1993 durch Kriegswirren in Bosnien in seine Hände geriet.

03.10.05
Antritt der Rückreise über Erbil, wo wir uns mit Vertretern der Handelskammer, Khaled Jaff und Issa Agha trafen. Beide sind gleichzeitig vom Politbüro der demokratischen Partei Kurdistans für Außenbeziehungen zuständig. Die beiden Herren bekundeten großes Interesse an einem Besuch der deutschen Industrie -und Handelskammer. Außerdem wurde Akram Naasan von einem Journalisten der Nishtman“, einer konstruktiven oppositionellen Zeitung interviewt.

04.10.05
Fahrt von Erbil über Zakho nach Ibrahin Khalil, wo die Grenze passiert wurde. Von Cizre Weiterfahrt nach Mardin, wo der Abflug nach Istanbul gebucht war. Wegen Überbuchung des Fluges war dies nicht wie geplant möglich, so dass noch eine Übernachtung bei Ihsan Naasan nötig wurde.

Am 05.10.05 Weiterflug über Wien nach Berlin.

Fazit:

Das Land ist im Aufbau, die Wirtschaft boomt, die Sicherheitssituation ist im Vergleich zum restlichen Irak sehr gut. Es herrscht eine Aufbruchstimmung, allerdings in den meisten Bereichen der Wirtschaft, des Gesundheitswesens, Administration ist das Fehlen des professionellen Know-hows zu spüren.
Es fehlen die Grundlagen der Rettungsmedizin. Die Medizin und das Know-hows ist auf dem Niveau der 1980er Jahre geblieben. Durch das Oil- for Food-Programm der UN wurde der Markt mit billigeren Medikamenten geschwemmt, so dass eine mangelhafte Qualität vorhanden ist.
Durch die Reise konnten viele neue Kontakte geknüpft bzw. bestehende Kontakte gefestigt werden. Der Wunsch der Gesprächspartner war die Öffnung Richtung Westen, insbesondere die Hoffnung auf deutsche Beteiligung im Demokratisierungsprozess.
Der geplante Zweck der Reise konnte in vollem Umfang realisiert werden.

Die Hilfslieferung wäre ohne die Hilfe des Burgenlandkreises, des Verteidigungsministeriums Abt. Humanitäres Führungszentrum und der Grünenthal nicht möglich gewesen. Ganz besonders möchten wir in diesem Zusammenhang das persönliche Engagement von Herrn Dr. Steffen Lorenz, Oberstleutnant Herbert Preissing und Michael Wirtz würdigen!